Der Monsun ist ein meteorologisches Phänomen, das vor allem in einigen Regionen in Asien, Afrika, Australien und Amerika auftritt. Es handelt sich um ein saisonales Wechselspiel von Windrichtungen, das zu einer intensiven Feuchtigkeitszufuhr und Niederschlägen führen kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptarten von Monsunen: den Sommermonsun und den Wintermonsun. Der Sommermonsun ist durch eine feuchte Luftströmung gekennzeichnet, die warme, feuchte Luft aus dem Ozean auf das Festland bringt und in der Regel mit starken Regenfällen verbunden ist. Der Wintermonsun hingegen ist durch trockene Luftströmungen gekennzeichnet, die kühle, trockene Luft vom Festland auf den Ozean bringen und normalerweise weniger Niederschlag mit sich bringen.

Der Monsun wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter dem Druckunterschied zwischen Land und Meer, der geografischen Lage, den Temperaturunterschieden zwischen Land und Meer, der Ausdehnung von Hoch- und Tiefdruckgebieten sowie von ozeanischen und atmosphärischen Zirkulationen. Der Monsun kann erhebliche Auswirkungen auf das Klima, die Landwirtschaft, die Wasserressourcen und das tägliche Leben von Menschen in betroffenen Regionen haben. In einigen Teilen der Welt, wie beispielsweise in Indien und Teilen von Südostasien, ist der Monsun von großer Bedeutung für die Landwirtschaft, da er für die Bewässerung von Feldern und den Wasserhaushalt von Flüssen und Seen sorgt. Andererseits kann der Monsun auch zu Überschwemmungen, Erdrutschen und anderen Naturkatastrophen führen, die erhebliche Auswirkungen auf das Leben und die Infrastruktur in betroffenen Regionen haben können.