14. Jh. – Geschichte Amerikas

Im 14. Jahrhundert setzte die Geschichte Amerikas die Entwicklung der indigenen Kulturen fort, und es gab noch keine bedeutenden europäischen Einflüsse auf den Kontinent. Hier sind einige wichtige Ereignisse und Kulturen dieser Zeit:

  • Mississippikultur: Die Mississippikultur, die sich im südlichen und östlichen Teil der heutigen USA erstreckte, blühte weiterhin. Die Menschen dieser Kultur bauten beeindruckende Erdhügel und betrieben Landwirtschaft.
  • Maya-Zivilisation: Die Maya-Zivilisation in Mittelamerika setzte ihre Entwicklung fort. Städte wie Tikal und Copán blühten auf und waren Zentren für Kunst, Architektur und Wissenschaft.
  • Anasazi-Kultur: Im Südwesten der USA entwickelte sich die Anasazi-Kultur weiterhin und erreichte ihre kulturelle und architektonische Blüte. Sie lebten in Pueblos und Klippenwohnungen.
  • Inka-Vorläufer: In den Anden Südamerikas entwickelten sich Vorläufer der späteren Inka-Zivilisation. Diese Kulturen bauten Terrassenfelder und entwickelten fortschrittliche landwirtschaftliche Techniken.
  • Karibische Kulturen: Auf den Karibischen Inseln entwickelten sich verschiedene indigene Kulturen, darunter die Taíno in der Region um Hispaniola.

Es ist wichtig zu beachten, dass die europäische Kolonialisierung Amerikas erst im späten 15. Jahrhundert begann, als Kolumbus die Neue Welt erreichte. Das 14. Jahrhundert war also immer noch von der Unabhängigkeit und kulturellen Vielfalt der indigenen Völker geprägt.