12. Jh. – Geschichte Amerikas

Die Geschichte Amerikas im 12. Jahrhundert setzt die Entwicklung und Blütezeit verschiedener indigener Kulturen in Nord- und Mittelamerika fort. Hier sind einige wichtige Ereignisse und Kulturen dieser Zeit:

  • Mississippikultur: Die Mississippikultur im südlichen und östlichen Teil der heutigen USA erreichte im 12. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Die Menschen dieser Kultur bauten beeindruckende Erdhügel, darunter Plattformmounds und Serpent Mounds, und betrieben Landwirtschaft.
  • Chichen Itza: In der Maya-Welt erreichte die Stadt Chichen Itza auf der Yucatan-Halbinsel im 12. Jahrhundert ihre Blütezeit. Die Stadt war ein bedeutendes Zentrum für Religion, Handel und Wissenschaft.
  • Moundville: In Alabama, USA, befand sich die bedeutende Stadt Moundville, die von der Mississippikultur geprägt war. Sie war für ihre riesigen Erdhügel und zeremoniellen Anlagen bekannt.
  • Anasazi-Kultur: Die Anasazi-Kultur im Südwesten der USA setzte ihre Entwicklung fort und baute beeindruckende Pueblos und Klippenwohnungen. Sie entwickelten komplexe soziale Strukturen und religiöse Rituale.
  • Cahokia: Die Cahokia-Kultur im Mittleren Westen der USA blühte weiterhin und ihre Plattformmounds wurden größer und komplexer.

In dieser Zeit gab es noch keine europäische Kolonialisierung Amerikas, und die indigenen Kulturen entwickelten sich unabhängig voneinander. Die europäische Entdeckung Amerikas fand erst im späten 15. Jahrhundert statt.